Evaluation im Institut

Das Institut ist auf Evaluationsgegenstände spezialisiert, die auf Interaktion zwischen Menschen zurückzuführen sind, und die von ihrer Größe her grundsätzlich mit qualitativen Methoden untersuchbar sind.

Externe Evaluationen

Wir führen externe Evaluationen in folgenden Bereichen durch:

  • Gesundheitswesen und Medizin
    Schwerpunkt Onkologie und Palliativmedizin
  • sozialwissenschaftliche Forschung
  • Bildung
  • Integration
  • Personal

Der Schwerpunkt liegt dabei auf formativen (vs. summativen), responsiven (vs. vorab-festgelegten) und dialoggesteuerten Evaluationen. Hierfür werden überwiegend qualitative Evaluationsmethoden verwendet und mit Ergebnissen quantitativer Methoden im Sinne der „mixed-methods“ kombiniert.

Interne Evaluationen

Interne Evaluationen werden von Personen durchgeführt, die der Organisation zugehörig sind, in welcher die Evaluation stattfinden soll. Dem Gegenstand sind die durchführenden Personen aber nicht zugehörig.

Das Institut bietet an, ein Verfahren für interne Evaluationen konzeptionell und beratend zu begleiten.

Selbstevaluationen

Selbstevaluationen sind Evaluationen, die von Personen durchgeführt werden, die selbst zu dem Gegenstand gehören, der evaluiert werden soll. Selbstevaluationen sind einerseits oft durch eine hohe Reflexionsbereitschaft der Beteiligten begünstigt und andererseits oft durch finanzielle Mittel benachteiligt, die für eine externe Evaluation fehlen. Damit Selbstevaluationen die richtigen Ansprüche an sich stellen und gewinnbringende Ergebnisse hervorbringen können, kann ihre Initiierung professionell fundiert werden.

Das Institut bietet an, einzelne Phasen beratend zu begleiten und macht Verfahren der Selbstevaluation verfügbar.

Evaluation eigener Forschungsprojekte

Im Institut werden forschungsbegleitend formative Evaluationen eigener Forschungsprojekte intern oder extern durchgeführt. Damit wird eine stete Anpassung von Hypothesen, Bedingungen und Zielen ermöglicht. Die hierzu verwendeten Verfahren entsprechen in etwa den Merkmalen der action research (nach Kurt Lewin), die auf sich selber angewendet wird.